Mein Weg zum Pferd – Vertrauen. Geduld. Freiheit.

Zwischen Angst und Vertrauen habe ich gelernt, mich selbst neu zu sehen..

Ich erinnere mich noch genau:
Ich war fünf Jahre alt, saß auf einem Pferd und strich ihm sanft über die Mähne.
In diesem Moment war alles ruhig. Kein Gedanke, keine Angst – nur dieses tiefe Gefühl von Sicherheit.
Als könnte mir nichts passieren.

Für ein Kind, das so viel Angst vor Hunden hatte, war das etwas Magisches.
Pferde waren anders – sie waren sanfter, klarer, ehrlicher.
Sie haben auf meine Körpersprache reagiert, auf jede kleinste Bewegung.
Und vielleicht war es genau das, was mir Vertrauen gegeben hat.

Heute, viele Jahre später, trage ich dieses Gefühl immer noch in mir.
Wenn ich reite, ist dieses kleine Mädchen von damals wieder da – ruhig, frei, geborgen.
Nur dass ich jetzt mehr verstehe:
Dass es nie nur um Reiten ging, sondern um Verbindung.
Zu den Pferden. Und zu mir selbst. 🌿🤍

🐾 Mein Hund und mein Herz für Pferde

Lotti hat mich geerdet, aber die Pferde haben mich geheilt.
Und vielleicht brauche ich beides:
die bedingungslose Liebe meines Hundes – und die stille Stärke der Pferde. 🕊️

Ich habe heute einen Hund – und ich liebe ihn wirklich sehr.
Aber tief in mir habe ich gemerkt, dass er mir etwas nicht geben kann, was die Pferde mir geben konnten.

Bei Pferden ist alles stiller.
Sie reagieren auf jede Regung, jede Emotion – nicht auf Worte, sondern auf Energie.
Sie haben mich nie überfordert, nie bedrängt, sondern einfach gespürt, wo ich war.

Diese Ruhe, dieses Vertrauen, das ich im Stall gefunden habe, konnte kein Spaziergang und keine Hundeschule ersetzen.

Fazit – Mein Weg geht weiter

Wenn ich zurückblicke, sehe ich ein Mädchen, das Angst hatte – und eine Frau, die gelernt hat, sich selbst zu vertrauen.
Pferde haben mir gezeigt, wie man ruhig bleibt, auch wenn das Leben laut ist.

Ich weiß nicht, wann genau ich mein eigenes Pferd haben werde.
Aber ich weiß, dass dieser Traum nicht nur von einem Tier handelt – sondern von einem Gefühl:
Freiheit. Vertrauen. Frieden.

Jedes Mal, wenn ich im Stall bin oder ein Pferd sehe, erinnert es mich daran, wer ich wirklich bin – und wer ich noch werden will.

Vielleicht führt dieser Weg mich irgendwann zu meinem eigenen Pferd.
Aber schon jetzt führt er mich zu mir selbst. 🌾🤍